Das Schweizerische Rote Kreuz empfiehlt nicht, im Handy unter „ICE“ Telefonnummern für den Notfall zu speichern.
Ist ein Patient so schwer erkrankt oder verletzt, dass er nicht mehr selbst Auskunft geben kann, so liegt es nicht bei den Rettungskräften, die heikle Aufgabe zu übernehmen, Angehörige oder Bekannte zu informieren.
Foto: Kurt Venner
Unter „ICE“ (In Case of Emergency) im Handy die Nummer von Angehörigen abspeichern, die bei einem Unfall benachrichtigt werden sollen: Diese Aufforderung wird in letzter Zeit immer wieder verbreitet. Sie beruft sich darauf, der Hinweis stamme „vom Roten Kreuz und den Rettungsorganisationen“.
Weder das Schweizerische Rote Kreuz noch der Schweizerische Samariterbund (SSB) haben dies je empfohlen. Der Interverband für Rettungswesen, dem der SSB als Partnerorganisation angeschlossen ist, lehnt die Aufforderung ab.